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Herbststurm „Ignatz“: Das erwartet dich in den nächsten Stunden

todayOktober 20, 2021 27 5

Hintergrund
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Während an der Nordsee schon die ersten Sturmausläufer für stärkeren Wind sorgen, ist es bei uns in Baden Württemberg noch recht ruhig. Das bleibt aber nicht mehr lange so: Spätestens in der Nacht auf Donnerstag wird es heftig.

Zum Höhepunkt des ersten Herbststurmes in diesem Jahr wird es vor allem für die Menschen kniffelig, die in den Höhenlagen in Baden Württemberg wohnen – in der Eifel, dem Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Da kann es zu orkanartigen Böen kommen.

Herbststurm mit Böen von 120 km/h

Hier pfeifen die Sturmböen am Donnerstagvormittag mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h über die Felder, Häuser und Straßen. Wer nicht unbedingt raus muss, sollte im Haus bleiben. Solche Windgeschwindigkeiten können leicht Stühle oder Tische mitreißen.

In den anderen Regionen sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometer in der Stunde drin – zum Beispiel im Süden von Rheinland-Pfalz, in der Rheinebene oder in der Region Heilbronn-Franken. Hier könnt ihr lesen, wie sich verschiedene Windstärken anfühlen.

Mit dem Höhepunkt des Sturms wird es auch viel kälter in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Der Wind dreht und dann zieht kalte Luft aus dem Atlantik zu uns – aus Richtung Island und Grönland. Die momentane Wetterprognose findest du auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes.

Mittwoch nochmal schön und warm

Bevor der Sturm über unsere Köpfe hinweg zieht, konnte Baden Württemberg einen schönen Spätsommertag genießen: Der Mittwoch brachte bis zu 23 Grad. Das lag daran, dass der Wind im Moment noch aus Südwesten kommt.

Der Wind macht das alles möglich – im Moment profitieren wir von einer starken Südwestströmung, es kommt also immer mehr der südfranzösischen, spanischen Luft zu uns. Die Temperaturen schießen in die Höhe

Wind dreht, dann wird es kalt

Im Laufe des Abends dreht der Wind aber und schaufelt kalte Luft zu uns. Der Wind breitet sich dann von der Eifel immer weiter nach Süden aus und die rast dann zum Teil mit Orkanstärke über unsere Köpfe hinweg.

Mittwoch gab es schon Böen von bis zu 80 Kilometern in der Stunde – vor allem in der Eifel und in den anderen Mittelgebirgen. Im Flachland wehte der Wind nicht ganz so stark.

Bei starkem Wind besser nicht in den Wald gehen

Das ist echt ordentlich. Und gerade weil die Bäume noch belaubt sind ist das auch nicht ungefährlich.“ Waldspaziergänge am Mittwoch und Donnerstag sind laut Kienzle keine gute Idee: „Es können Äste abbrechen, im schlimmsten Fall Bäume umstürzen oder Dachziegel runter kommen.

Die Strömung dreht mit dem Sturm auf Nordwest. „Damit flutet uns Atlantikluft und daher geht es mit den Temperaturen ein ganzes Stück abwärts“, sagte Anna-Katrin Kienzle. Freitag und Samstag bekommen wir noch maximal acht bis 13 Grad, „zumindest ist es dann langsam wieder ruhiger und teilweise auch ganz freundlich.

Geschrieben von: Manuel

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