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Nach tödlichem Schuss von Baldwin: Waffenmeisterin und Regieassistent im Fokus der Ermittlungen

todayOktober 24, 2021 1

Hintergrund
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Nach dem tödlichen Schuss des Hollywood-Stars Alec Baldwin auf eine Kamerafrau rücken die Waffenmeisterin und der Regieassistent in den Fokus der Ermittlungen. Doch Klarheit gibt es immer noch nicht.

Immer noch ist unklar, was genau am Set von „Rust“ passiert ist, und warum Schauspieler Alec Baldwin versehentlich mit einer wohl scharfen Waffe auf die Kamerafrau Halyna Hutchins geschossen hat. Nun konzentrieren sich die Ermittlungen vor allem auf die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed und den Regieassistenten Dave Halls.

Die 24-jährige Gutierrez-Reed war während des Drehs für die Unglückswaffe verantwortlich. US-Medien zitierten am Samstag aus einem vorläufigen Untersuchungsbericht, dass sie die Waffe vorbereitet habe. Zusammen mit zwei anderen habe sie diese auf einen Wagen gelegt.

„Cold gun!“: Regie-Assistent hatte Baldwin die Waffe gegeben

Der erfahrene Regieassistent Halls reichte Baldwin den Berichten zufolge die Unglückswaffe während der Probe für eine Szene mit dem Hinweis, dass es sich um eine „kalte Waffe“ handele. Im Filmjargon bedeutet dies, dass sie keine scharfe Munition enthält. Halls „wusste nicht, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen war“, heißt es im Polizeibericht. Stattdessen habe die Waffe scharfe Munition enthalten und die Kamerafrau Hutchins tödlich verletzt.

Es war unklar, wie viele Schüsse abgefeuert wurden. Waffenmeisterin Gutierrez soll nach der Schießerei eine Patronenhülse aus der Waffe entfernt haben und die Waffe der Polizei übergeben haben, hieß es in den Gerichtsakten.

Aufnahmen vom Notruf veröffentlicht

Auf am Samstag veröffentlichten Aufnahmen des Notrufs nach dem Unglück sagte eine Mitarbeiterin am Set: „Wir haben zwei Menschen, die versehentlich mit einer Requisitenwaffe angeschossen wurden. Wir brauchen sofort Hilfe.“ Auf die Frage, ob die Waffe mit echter Munition geladen gewesen sei, sagte sie: „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“ Sie beschimpfte jedoch den Regieassistenten und erklärte: „Dieses Arschloch von Regieassistent, der mich beim Mittagessen angeschrien hat… Er sollte die Waffen kontrollieren, er ist verantwortlich für das, was am Set passiert.

„Rust“-Regisseur Souza: Am Boden zerstört

Laut Medienberichten hatte es wenige Stunden vor dem tödlichen Unfall Spannungen am Set gegeben. Mehrere Crew-Mitglieder haben demnach das Set aus Protest gegen die Arbeitsbedigungen verlassen.

Regisseur Joel Souza äußerte sich am Samstag gegenüber der Filmwebsite Deadline. Er sei „am Boden zerstört über den Verlust seiner Freundin und Kollegin“. Sie sei ein „fürsorglicher, lebendiger und unglaublich talentierter Mensch“ gewesen. Souza war am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Als die Kamerafrau getroffen wurde, stand er hinter ihr und wurde ebenfalls verletzt.

Geschrieben von: Manuel

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