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Skiurlaub 2021 / 2022 trotz Corona möglich

todayOktober 18, 2021 4 1

Hintergrund
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Wer Skifahren liebt, beginnt sicherlich jetzt schon die Planung für den Skiurlaub 2021/2022. Doch macht uns da Corona einen Strich durch die Rechnung?

Skiurlaub in Deutschland

In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten, Skiurlaub zu machen. Sei es in den Alpen oder im Bayerischen Wald. Für die kommende Skisaison gilt aktuell die 3G-Regel. Was bedeutet das? Seilbahnbetreiber dürfen lediglich Menschen befördern, die entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Kinder bis sechs Jahre sowie Schülerinnen und Schüler sind von dieser Regel ausgenommen. Die Maskenpflicht ist genauso wie die Abstandsregeln geltend. Das erste Skigebiet, das am 19. November 2021 in die Saison startet, ist voraussichtlich die Zugspitze.

Die einzelnen Bundesländer haben hier verschiedene Corona-Bestimmungen:

Skiurlaub in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt seit dem 15.Oktober 2021 das 2G-Optionsmodell. Wer beispielsweise im Urlaub ein Dampfbad oder eine Sauna besuchen möchte, muss entweder geimpft oder genesen sein. Dabei gibt es keine Ausnahmen für Kinder oder Jugendliche unter 17 Jahren. Ebenso verhält es sich mit den Innenräumen der Gastronomie. Wer in der kalten Jahreszeit die Außengastronomie nutzt, kann hier auch mit einem negativen PCR-Test bewirtet werden.

Wer in Baden-Württemberg ein Hotel für seinen Skiurlaub bucht, sollte auch hier darauf achten, dass der Impfnachweis geprüft wird. Ebenso können genesene Menschen im Hotel übernachten. Wer weder genesen noch geimpft ist, muss einen negativen Corona-Schnelltest oder einen negativen PCR-Test vorlegen. Aber Vorsicht: Sollte die Alarmstufe ausgerufen werden, ist die Regelung eine andere: Dann müssen Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, einen negativen PCR-Text vorlegen und diesen alle drei Tage erneut vorweisen.

Skiurlaub in Bayern

Aktuell darf auch in Bayern die Gastronomie ihre Räumlichkeiten öffnen. Dabei gilt eine Maskenpflicht in den Innenräumen. Sobald der Gast am Tisch sitzt, entfällt die Maskenpflicht. Sollte die Zahl an Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohner den Wert von 35 überschreiten, ist der Zutritt zur Gastronomie nur Geimpften, Genesenen oder Getesteten gestattet.

In Hotels oder anderen Unterkünften gilt Ähnliches. Auch hier ist die Zahl der Neuinfektion der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) entscheidend. Zudem ist der Betreiber einer Übernachtungsstätte dazu verpflichtet, die Kontaktdaten aller Übernachtungsgäste aufzunehmen.

Skiurlaub im Thüringer Wald

Seit dem 16. September 2021 gilt in Thüringen folgende Verordnung: In geschlossenen Räumen gilt auch hier die Maskenpflicht. Ebenso gilt eine Dokumentationspflicht, sodass Eure Kontaktdaten erfasst werden, wenn Ihr in einem Hotel den Skiurlaub verbringt. Zudem hat Thüringen ein Frühwarnsystem entwickelt, das auf der 7-Tage-Inzidenz basiert. Restaurants richten sich nach den Werten und haben daher nur bedingt geöffnet. Zudem besteht eine Dokumentationspflicht. Diese Pflicht besteht auch in Hotels und anderen Unterkünften.

Skiurlaub in Österreich

Österreich läuft sich warm für die kommende Skisaison. Doch welche Corona-Regeln in den Skigebieten gelten werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Laut dem Gesundheitsministerium in Wien seien die Details „derzeit in finaler Erarbeitung“. Einige Regeln gelten bereits als ausgemacht: In den Seilbahnen müssen jetzt schon FFP2-Masken getragen werden, ab Saisonstart ist auch hier ein 3G-Nachweis geplant. Zur einfacheren Kontrolle soll der „Grüne Pass“ (das digitale Covid-Zertifikat der EU ) mit dem Ski-Pass gekoppelt werden – an der technischen Umsetzung wird noch gearbeitet.

Auch Après-Ski soll analog zur Nachtgastronomie möglich sein: Zutritt nur mit Impfung, Genesung oder PCR-Test bzw. je nach Infektionslage nur mit nachgewiesener Impfung oder Genesung („2-G“). Für die Einreise nach Österreich gilt nach wie vor die 3-G-Regel. Ebenso für den Aufenthalt in Hotels oder Restaurants. Eine Maskenpflicht gibt es in Hotellerie und Gastronomie nicht, auch keine maximale Größe von Gästegruppen und keine Sperrstunde.

Skiurlaub in der Schweiz

Die Einreise in die Schweiz aus dem Schengen-Raum ist grundsätzlich für alle möglich, es gilt auch keine Quarantänepflicht. Ungeimpfte/nicht genesene Gäste müssen zwei negative Testresultate vorweisen: eines bei der Einreise in die Schweiz, und eines nach vier bis höchstens sieben Tagen. Alle Einreisenden müssen zudem das Einreiseformular «SwissPLF» ausfüllen.

In der Schweiz gilt eine Zertifikatspflicht in den meisten öffentlichen Innenräumen wie Restaurants, Museen und Kinos. Eine Maskenpflicht gilt nur noch in öffentlichen Innenräumen, wo keine Zertifikatspflicht gilt – zum Beispiel im Öffentlichen Verkehr oder in Geschäften. Für Hotelbesuche gibt es keine Zertifikatspflicht, jedoch müssen alle Hotels ein striktes Schutzkonzept vorweisen. Dazu gehört beispielsweise, dass Hotelrestaurants und -bars nur mit dem Zertifikat besucht werden dürfen.

Die Entscheidung, ob die Zertifikatspflicht im Winter auch aufs Skifahren in der Schweiz ausgedehnt wird, wurde noch nicht gefällt.

Skiurlaub in Italien

Ab dem 27. November beginnt in Italien die Skisaison. Bislang sind folgende Regelungen hierfür bekannt:

  • Benutzung der geschlossenen Aufstiegsanlagen (Seilbahnen, Kabinenbahnen und Sessellifte mit Kuppel) ist nur mit Green-Pass (Covid-Zertifikat der EU – 3G Regel) möglich.
  • Kinder unter 12 Jahren müssen kein Green-Pass-Zertifikat vorweisen.
  • Auf geschlossenen Aufstiegsanlagen muss eine chirurgische Maske getragen werden (ab dem 6. Lebensjahr).
  • Die maximale Kapazität der Seilbahnen, Kabinenbahnen und Sessellifte mit Kuppel wird auf 80 % reduziert, während alle offenen Lifte zu 100 % besetzt werden können.

Generell ist die Einreise aus Deutschland ohne Quarantänepflicht möglich. Bei der Einreise wird ein Nachweis benötigt, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Wer keinen 3G-Nachweis vorzeigen kann, muss fünft Tage in Quarantäne. Kinder unter 12 Jahren brauchen einen negativen Testnachweis. Vor der Einreise muss zudem ein Online-Formular ausgefüllt werden.

Je nach epidemiologischer Lage sind Regionen und Provinzen in Italien in vier Kategorien (Zonen) eingeteilt: weiß, gelb, orange, rot – Aktuell sind (bis auf Sizilien) alle Regionen weiß, Sizilien ist gelb.

Weiße Zone:

  • Kinos, Theater, Fitness-Clubs, Schwimmbäder, Wellness-Einrichtungen, Restaurants, Bars, Cafés etc. sind offen;
  • für die Nutzung der Innenräume braucht man den Green-Pass – Kinder unter 12 Jahren brauchen keinen Green-Pass, auch Hotelgäste, die im Restaurant „ihres“ Hotels essen möchten, brauchen keinen Green-Pass;
  • Maximal 6 Personen an Tischen in Innenräumen
  • Mundnasenschutz-Pflicht in allen Innenräumen (außer eigener Wohnung) und in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Außenbereichen, nur dort, wo der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann (Beispiel Markt oder Messen)
  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Mundnasenschutz-Pflicht ausgenommen

Gelbe Zone im Unterschied zur weißen Zone:

  • Maskenpflicht auch unter freiem Himmel
  • Maximal 4 Personen aus unterschiedlichen Haushalten an Tischen im Außenbereich und in Innenräumen

Geschrieben von: Manuel

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